HPV-Impfungen

Um bereits der Infektion durch krebsauslösende HP-Viren vorzubeugen gibt es inzwischen eine Impfung, bei der leere Virushüllen gespritzt werden. Das Immunsystem lernt so das Virus kennen und kann somit eine Infektion verhindern. Am wirksamsten ist die Impfung vor dem 1. Geschlechtsverkehr. Um einen ausreichenden Impfschutz zu erhalten ist es notwendig, die Impfung nach 4-6 Woche und nach 6 Monaten aufzufrischen. Die Kosten der Impfung zwischen dem 12. und 17. Lebensjahr werden von den Krankenkassen übernommen. Beim Geschlechtsverkehr können Krankheiten übertragen werden. Neben Bakterien und Pilzen werden auch Viren übertragen. Einige dieser Viren, die sogenannten Humanen Papillom-Viren (HP-Viren), können nach vielen Jahren Gebärmutterhalskrebs auslösen. Acht von zehn Frauen infizieren sich irgendwann in ihrem Leben mit HP-Viren.

Die Infektion wird meist nicht bemerkt. Das Immunsystem der meisten Frauen schafft es, den Krankheitserreger wieder zu entfernen. Bei manchen Frauen bleibt das Virus jedoch bestehen und kann so Zellen im Bereich des Gebärmutterhalses verändern. Zunächst entwickeln sich über mehrere Jahre Krebsvorstufen bis schließlich, wenn nicht durch eine Krebsvorsorgeuntersuchung entdeckt, ein Gebärmutterhalskrebs entstanden ist.

Die Infektion findet meist bei Mädchen oder jungen Frauen statt, die Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs aber erst im mittleren Lebensalter.